Ich schlief echt gut bis zu dem Zeitpunkt, wo irgendjemend vorbeifuhr und dann genauso stehen blieb, dass mir die Scheinwerfer (mit Fernlicht natürlich) ins Gesicht schienen und ich dadurch aufwachte. Idiot, was macht der um 3 in der Früh in der Sackgasse. Als der Fahrer sah, dass ich aufwachte, rief er mir sorry zu, wenigstens. Da ich jetzt munter war, bemerkte ich dass ich viele Mückenstiche abbekommen hatte und das juckte ziemlich, weswegen ich nicht einschlafen konnte. Ich war dann froh als der Wecker endlich um 6 läutete. Wir hatten dann ein schnelles Frühstück und packten alles zusammen. Dann fuhren wir zu unserem Treffpunkt und überließen unsere Queen den Boys. Unsere Gruppe bestand aus einem irischen Paar (Phil & Kathie), einem Deutschen (Ingo), einer Schwedin (Linn), einem holländischen Italiener (Alex) und einem Australier, der aus Perth ist (Paul). Die Leute waren zwischen 19 und 37 Jahren alt. Zuerst fuhren wir zur Jumping Crocodile Cruise. Dort angekommen gabs mal Toast mit Marmeladen, Vegemite (wurde eher vermieden:)) und Peanut Butter (die ess ich echt gerne! Es waren dort auch noch andere Gruppen. Sie holten dann ungiftige Schlangen, vielleicht so 2m lang und legten sie uns um den Hals, das war cool! Dann gingen wir aufs Boot und fuhren den Adelaide River auf und ab, wobei wir Krokodile mit bis zu 6m Länge sahen. Der Guide am Boot war super, der war so enthusiastisch :D Sie hingen Fleischstück ins Wasser, wodurch die Krokodile herschwammen und dann aus dem Wasser herauskamen um das Stück Fleisch zu erwischen. Danach fuhren wir ein Stück weiter und wir hatten Lunch und ich ließ dann meine Sonnenbrille irgendwo dort liegen :( Toll, kann ich mir die Brille zum dritten mal kaufen :( Wir fuhren dann zu einem Lookout und am Weg dort hin schliefen wir ein bisschen, denn ich war echt ko von den letzten zwei Nächten. Dort bei dem Lookout zeigte uns Barny (unser Tourguide) Green Ants und wir sollten ihr Hinterteil abschlecken :D Aborigines kauen die, wenn sie eine Verkühlung haben. Ich hab zwar eine Verkühlung, aber mir wars genug, dass ich ihr Hinterteil anschleckte^^ Dort waren auch einige Rockpaintings von Aborigines. Barny wusste echt einiges über Aborigines, war sehr interessant! Am Lookout machten wir dann ein Gruppenfoto und der unglückliche der Fotos mit 8 Cams machen musste war ein anderer Tourguide :p Von diesem Lookout wurde auch für Crocodile Dundee gefilmt. Am Weg zu unserem Campingplatz stoppten wir dann mal und wir mussten Feuerholz sammeln. Apropo Feuer, hier im Kakadu NP wächst zwischen den Bäumen so trockenes Gras, was bis zu 4m hoch werden kann, aber die Aborigines brennen das Gras seit Tausenden Jahren nieder, damit sie die Tiere leichter jagen können und damit keine Gefahr für große Buschfeuer besteht. Am Anfang dachten wir dass hier überall Buschfeuer sind, jetzt wissen wir dass es gewollt ist. Es sieht echt komisch aus, weil wirklich nur das Gras und nicht die Bäume brennen. Wir fuhren dann zum Campingplatz wo wir dann gemeinsam das Abendessen herrichteten. Das war das Beste Abendessen seit langem und wahrscheinlich für längere Zet! Es gab so Art Känguru Ragout mit Gemüse im Wok gebrate, Lagerfeuerkartoffeln und Bierbrot. Das Brot müsst ihr echt mal ausprobieren, ist ganz einfach. Man braucht nur Salz Mehl und Bier, obwohl hier nehmen sie Selfrising flour, gibts bei uns nicht.. Schmeckte echt lecker und ich aß bis mir schlecht war. Danach setzten wir uns am Lagerfeuer zusammen und versuchten Digeridoo zu spielen. Die erste Runde war echt lustig, da keiner ausser Barny (Hab ich schon erwähnt, dass das unser Guide war?) und Paul was gescheites rausbekamen, aber es wurde besser mit der Zeit. Irgendwann gingen wir vom Campingplatz dann zur Straße und legten uns dort hin um die Sterne sehen zu können. Erst zeigte Barny uns das Southern Cross und dann erzählte er uns eine Dreamtime Story und zeigte uns die passenden Sterne dazu. Wir gingen dann alle schon ziemlich früh (um 10.30) ins Bett. Wir teilten uns jeweils zu zweit ein großes Zelt. War großartig mal genug Platz zu haben und ich schlief echt gut.
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