Donnerstag, 25. Juni 2009

Plans for the East Coast - Cairns

Am nächsten Tag brachten wir unsere Sachen in den Storage Room, hatten Frühstück und gingen dann in die Stadt. Unser Plan war, dass wir uns ein bisschen umschauen und unseren restlichen Trip planen. Wir gingen in verschiedene Reisebüros und setzten uns dann mit den ganzen Broschüren zur Lagoon, welche zwischen dem Strand (nein, man kann da nicht schwimmen gehen) und der Stadt lag. Weiters buchten wir ein anderes Hostel, was zentraler lag, den von dem anderen musste man 15-20min in die Stadt gehen. Ich wollte eigentlich Cape Tribulation machen, entschied mich dann aber doch dafür, dass ich mit Caro einen Whitsundays Sailing Trip mache. Weiters planten wir eine weiter Fahrt zum Great Barrier Reef inklusive tauchen und einen Tag Rafting. Das war die grobe Planung. Wir gingen dann zu Peter Pans und bekamen weitere Broschüren von ähnlichen Trips nur verschiedenen Anbietern. Wir saßen echt ewig dort, weil wir uns nicht entscheiden konnten. Vor allem der Whitsundays Trip war schwer. Als wir uns endlich entschieden hatten, rief die vom Reisebüro an, ob noch Plätze frei sind, natürlich waren keine frei. Ich war dann schon echt genervt, bin ja generell kein Freund von Entscheidungen! Lange Zeit später und um einige Hundert Dollar ärmer, war dann schlussendlich unsere Reise bis Brisbane durchgeplant. Nicht sicher ob die Entscheidungen richtig waren gingen wir dann zum Hostel zurück.
Ach ja, so nebenbei muss ich erwähnen, dass wir herzlichst von eher schlechterem Wetter in Cairns empfangen wurden, wir sind echt nicht all zu glücklich mit der Ostküste! Im alten Hostel sagten wir, dass wir eine Mitfahrgelegenheit gefunden hatten und ob sie uns deswegen zum Nightmarket bringen können, ja machten sie 
Wir mussten dann mit unserem ganzen Gepäck durch den Markt gehen und jeder schaute uns doof an, weil wir so viel mit uns herum schleppten.. Das neue Hostel war echt geräumig, wir waren alleine in einem 4-Bett Zimmer und hatten Dusche und Toilette im Zimmer, sowie einen Kühlschrank. Am Abend gingen wir dann in die Rhinobar, in der wir gratis Abendessen bekamen mit Gutscheinen. Es gab entweder Pasta oder Reis, echt aufregend^^ Noch dazu war es so wenig, dass wir uns noch einen Portion holten.
Danach gingen wir auf den Nachtmarkt, gab echt viele coole Sachen dort :) Auch eine Weinverkostung, mit Mango, Passionfruit, Bananenwein,.. Und dann ließen wir uns zu einer 40 minütigen 15$ Massage überreden, war echt super :)
Danach schauten wir noch ein bisschen durch die Lokale und gingen um Mitternacht nach Hause, da wir ja am nächsten Tag einen Trip gebucht hatten.

Back to Queensland - Green Island

Naja der Flieger ging um 23h und landete um 5h Ortszeit in Cairns. Also war der Flug 4h lang und davon konnte ich vielleicht 1h schlafen. Dort angekommen mussten wir mal mindestens 2h am Flughafen sitzen bis uns jemand vom Hostel abholte. Dann endlich angekommen schleppten wir unsere Hunderte kg Gepäck ins Zimmer, packten alles für den Ausflug, hauten uns ein schnelles Frühstück rein und dann brachte uns jemand vom Hostel zum Jetty. War leider ein riesen Boot, was uns nicht so gefällt. Wir sind dann mal gleich eingeschlafen. Green Island ist nur eine kleine Insel mit einem Resort. Wir gingen dann mal ein bisschen auf der Insel herum und dann gingen wir auf ein Glas-Bottom- Boot und merkten dort, dass wir auch in so eine Submarine gehen hätten sollen davor. Auf dem Boot war eine Asiatin Führerin und ihr Englisch war, schrecklich, echt schwer zum Verstehen! War ganz cool, aber naja nicht übermäßig toll. Danach gabs echt gutes Mittagessen und dann gingen wir schnorcheln, aber das Reef war da nicht beeindruckend! Wir legten uns auch auf den Strand und Caro schlief dann schnell ein :p
Am späten Nachmittag ging es dann wieder zurück nach Cairns und naja, war nicht so die tolle Tour..
Wir haben dann Fisch gekauft fürs Abendessen, ist echt so billig hier! Dann sind wir zurück zum Hostel, haben Abendessen gekocht und danach sind wir ins Zimmer gegangen und haben unsere Taschen und den Koffer neu sortiert. Ausser uns waren noch eine Schottin und eine Südkoreanerin in unserem Zimmer (Zweitere konnte zu meiner Verwunderung echt gut Englisch! Danach gingen wir bald ins Bett, wir waren tot!

Sad to leave Perth (and the car) - I'm surprised that we were allowed to enter the plane!

Wir sind mittlerweile bei Dienstag, unserem letzten Tag in Perth und an der Westküste =( Caro und ich stellten uns der großen Aufgabe unsere Sachen zu packen. Wir hatten echt absolut keinen Plan, wie viel kg Gepäck wir haben. Zu Mittag waren wir dann im Großen und Ganzen fertig und wir fuhren in die Stadt. Dort gingen wir dann mal in den Roxy Shop, wo wir gleich zufällig auf Alex stießen mit dem wir uns später ohnehin noch treffen wollten. Danach gingen wir ins Dome, dass ist eine Cafehauskette in Western Australia, die hatten echt gute Sachen! Danach ließen wir Robin alleine und Caro ging Billabong/Roxy Geldtaschen shoppen für ihre Freundinnen. Danach gingen wir noch etwas Sightseeing, sprich zum Ufer vom Swan River. Tolle Aussicht, man sieht Kings Park, die Skyline und naja den Fluss halt :p
dann gingen wir fürs Abendessen einkaufen. Wir wollten nämlich Schnitzel kochen und Kaiserschmarrn. Danach gingen wir noch ins Reisebüro und entschlossen uns kurzfristig eine Tour für Green Island zu buchen für den nächsten Tag. Danach fuhren wir dann nach Hause und kochten Wiener Schnitzel mit Petersilien Kartoffeln und danach Kaiserschmarrn den wir eigentlich mit Zwetschkensauce essen wollten, aber das war eine komische Sauce die irgendein Gewürz drinnen hatte, das gar nicht reinpasste! Also gab es ihn mit Vanilleeis, echt gut!
Zum Essen waren Paul & Freundin, John (Mitbewohner) & Freundin und wir drei da, Alex konnte nicht. Sie waren echt begeistert, wir auch :D
Danach ging das lustige Packen weiter. Johns Freundin hatte zum Glück eine Waage mitgebracht. Wr gaben dann 22kg in den Koffer und gemeinsam 18 kg in eine Tasche und einen Rucksack, welche wir in einen Müllsack stopften um ein Gepäcksstück draus zu machen. Als Handgepäck hatte wir eine große Tasche, einen Rucksack, beide Handtaschen und Caros Laptop. Weiters mussten wir für den Check in 3-4 Hosen und 3-4 Pullover anziehen, und unsere Winterjacken in der Hand tragen, da die nirgendwo mehr reinpassten^^ Wir waren echt verblüfft, dass die uns das Alles mitnehmen ließen.
Ach ja, was ganz Wichtiges, was ich vergessen habe. Unser Auto wurden wir nicht los.. Also überließen wir Auto und Schlüssel Robin und er versucht nun sein Glück, da er eine Woche länger bleibt als wir. Ja wir hatten keine Wahl und mussten ihm vertrauen. Weiters schuldet er uns auch noch Geld, da er komplett Pleite war und er das Geld von seiner Mutter noch nicht überwiesen bekommen hatte. Wegen dem Van nun, Markus hat Freunde die im Juli nach Brisbane kommen und den Van kaufen würden, also werden wir das Auto wohl nach Brisbane transportieren lassen, was mindestens 1000$ kostet. Besser aber als, gar nichts dafür zu kriegen. Wir stellten uns das echt leichter vor. Das Problem ist einfach, dass alle Backpacker jetzt im Norden sind und nicht im Süden ist ja Winter.
Als wir Perth verließen, waren wir echt traurig! Tolle Stadt einfach!

Enjoying (Shopping in) Perth :p

Am Montag Morgen wachte ich mal auf und stellte fest, dass Caro nicht mehr neben mir liegt :p Ich ging dann runter in die Küche und sah Caro im Wohnzimmer liegen. Ihr war es zu kalt in der Nacht (obwohl sie ihre fette Decke hatte) und ist auf die Couch ausgewandert. Nach dem Frühstück ging ich dann mit Caro in die Stadt. Da wir gleich ankündigten dass wir einkaufen gehen werden, blieb Robin lieber mal zu Hause und beschloss später in die Stadt zu gehen. Wir gingen dann mal die erste Shoppingstraße runter (und ja wir kauften Sachen obwohl wir sicher schon Übergepäck haben, leider haben wir keine Waage weswegen wir keine Ahnung haben wie viel Gepäck wir haben)
Wir gingen auch ein bisschen Sightseeing, sprich in den London Court, was eine Straße ist, wo die Häuser in altem englischen Stil gebaut sind. Sieht echt nett aus und wir gingen in den Englisch Sweets Shop, schöne Sache. Aber Matt will uns eh mal einige Süßigkeiten schicken.
Dann gingen wir ins Boarders auf einen Cafe zum Gloria Jeans und Caro las sich einen Reiseführer über Dubai durch und ich einen über Hongkong. Um 5h beendeten wir dann unsere Shoppingsession und fuhren mit dem Bus nach Hause. Wir kauften dann noch schnell alles im Supermarkt, was wir für den Apfelstrudel brauchten und legten dann gleich los. Wir machten auch den Teig selber und alles in allem war es mehr Arbeit als erwartet. Paul kam dann mit Alex (war auch mit uns im Kakadu NP) nach Hause. Wir waren überrascht, weil Alex uns zwar geschrieben hat, dass er jetzt auch in Perth ist, aber wir machten uns eigentlich aus, dass wir uns am nächsten Tag treffen. Paul meinte dann, dass er schnell laufen gehen will, so 15min. Also beschlossen Robin und ich mit zu kommen. Nach dem ersten Hügel stellte ich fest, dass ich dieses Tempo nicht viel länger überleben würde und lief den Zweien alleine hinten nach. Ich lief bis zum nächsten Park und kehrte dann um, die zwei liefen noch eine Runde durch den Park. War trotzdem mehr wie genug für mich. Paul kochte dann eine Reispfanne, war echt lecker. Wir spielten dann noch ein bisschen Arschloch und Shithead. Nur Paul & seine Freundin und sein Mitbewohner + Freundin gingen bald schlafen, da sie alle bald aufmussten am nächsten Tag.

Sightseeing in Perth und Fremantle

Wir standen dann schon um 11h auf, da wir uns mit Paul treffen wollten. Also packten wir unsere Sachen und fuhren zu Paul (vom Kakadu NP), der gar nicht weit weg wohnte. Der wohnt in North Perth, an der Straße die von Imran in die Stadt führt. Er wohnt mit 2 Freunden in einem großen Haus. Im Erdgeschoss ist eine riesen Raum mit großer Küche, großem Esszimmer und Wohnzimmer. Im Stock darüber 2 große Schlafzimmer plus 2 Bäder und im zweiten Stock ist dann Pauls Schlafzimmer. Wir fuhren mit ihm dann zum Kings Park.. Das ist ein riesengroßer Park am höchsten Punkt von Perth und von dort aus sieht man die Mini- Skyline von Perth und den Swan River und sonst noch einige Teile von Perth. Echt schön, vor allem weil auch das Wetter so gut war, oh Wunder! Danach fuhren wir nach Fremantle und gingen dort dann mal ins Little Creatures. Das ist ein Restaurant in einer Brauerei. Also man bekommt das Bier echt frisch gezapft. Damit man einen Tisch bekommt muss man sich ein Spielzeug abholen mit einer Nummer darauf. Wir hatten einen Sandspielrechen, gab auch Plastikrokodile und solche Sachen :D
Dann gab es eine Person, die immer wenn ein Tisch frei wurde, eine Glocke klingelte und dann die Nummer anzeigte, von dem Spielzeug, dessen "Besitzer" als nächster den Tisch bekamen. Wir bestellten uns dann zwei Pizzen, Känguru und Pommes zu Viert. So gut!! Danach gingen wir noch zu Cold Rock auf ein Eis. Das ist ein spezieller Eis Salon. Da kann man sich erst den Geschmack aussuchen und dann eine Süßigkeit, welche sie zerkleinern und dann ins Eis reinmixen. Da meldete sich dann wieder der eine Typ wegen dem Auto und meinte, dass er es sich am Abend anschauen kann. Wir gingen dann noch auf den Markt in Fremantle, der echt bekannt ist. War ganz okay, wir kauften paar Sachen. Danach wollten wir mit dem Zug nach Hause fahren, da aber gerade was an der Bahn repariert wird, mussten wir den Schienenersatzverkehr nehmen. Nach einigen Stationen stiegen dann die meisten Leute aus und wir blieben sitzen. Bis Robin nach fragte und wir feststellten dass wir dort in den Zug umsteigen müssen. Dann in Perth angekommen suchten wir uns die Busstation und mussten feststellen, dass wir den Bus um 2 min verpassten und 30 min auf den nächsten warten müssen. Also beschlossen wir zu Fuß nach Hause zu gehen, was ca. 40 min dauerte. Würde eigentlich kein Problem sein, nur es war schon finster, also war es kalt und mit kalt mein ich ca. 10° und wir hatten nur kurze Hosen und Shirts an. Also froren wir uns den ganzen Weg nach Hause zu Tode. Dort fingen wir dann an das Auto aus zu räumen, bis uns der Typ mitteilte, dass er mittlerweile nicht mehr in unserer Gegend ist und dass er sich das Auto ein anderes Mal anschaut, na toll. Erst meinte er Mittwoch, was gar nicht gut wäre für uns, da Caro und ich ja schon Dienstag Abend fliegen, also konnte ich ihn überreden es sich Dienstag Morgens an zu sehen. Zum Abendessen gabs Restl, sprich Couscous, Reis und Pasta. Wir schliefen dann im ersten Stock am Fußboden, was ganz bequem war da es ein Teppichboden war :)

Going out in Perth

Wir standen dann ziemlich zeitig auf am nächsten Tag, da sich ja der eine Typ unser Auto ansehen wollte. Jedoch meldete er sich nicht mehr. Wir gönnten uns mal wieder ein leckeres Frühstück mit Speck, Spiegelei, gebratenen Zwiebeln, Tomaten und Schwammerln, Baked Beans, Käse und Brot. Mhhmmm ;) Den Speck hat Robin im Park gebraten, da Imran auf Grund seines Glaubens nicht wollte, dass wir den in seinem Haus braten. Danach wuschen wir unser Gewand und nahmen mal wieder eine Dusche. Ansonsten hingen wir nur im Internet und ich ging dann mit Caro ins Shopping Center nebenan. Dort gab es auch einen der vielen Book Exchange Läden. Und die alte Frau, der dieser gehörte, musste mal auf die Toilette und wir passten in der Zwischenzeit auf den Laden auf. Dafür gab sie uns 5 Bücher um 4,5$, voll nett! Solche Läden gehören auch in Österreich eingeführt! Man kann dort gebrauchte Bücher kaufen und wenn man selber gebrauchte Bücher hinbringt, bekommt man die Bücher die man kauft billiger. Später hatte Robin die Idee, dass wir eigentlich Volleyball spielen könnten :p Danach gingen wir dann eine Runde um den Block joggen. Als Abendessen hatten wir Hendl und scharfen Reis, was Imran für uns kaufte. War dasselbe was wir in der ersten Nacht als Mitternachts- Morgensnack hatten das Wochenende zuvor und dann hatten wir noch Cornflakes. Danach richteten wir uns zusammen und starteten unsere große Fortgeh- Tour. Wir wollten eigentlich erst ins Casino gehen. Nur das ist genau neben der Konzerthalle und da war irgendein Konzert, so dass man im Umkreis von mindestens 1km keinen Parkplatz fand. Also beschlossen wir erst woanders hin zu gehen und fuhren Richtung Fremantle. Dort gingen wir in ein mehr oder weniger Restaurant, was aber mehr fürs Fortgehen war. Sah ziemlich edel aus, und es waren auch eher etwas ältere Leute dort. Danach fuhren wir zu einem Punkt am Swan River, von dem aus man die Skyline sehen konnte, war echt toll. Nur leider habe ich meine Winterjacke nicht mit genommen, weswegen ich mir alles abgefroren habe.. Dann fuhren wir am Strand von Perth vorbei, der echt toll aussah, war auch beleuchtet und danach fuhren wir nach Fremantle. Das ist der Teil der als erster in der Gegend besiedelt wurde. Es gibt dort viele alte (für australische Verhältnisse) Häuser und es ist super zum Weggehen. Wir kamen bei einem Eissalon vorbei und Imran bestand darauf, dass er uns ein Eis kauft, toll! Danach gingen wir eine Runde Wuzeln, nur wie schon erwähnt, er ist einfach zu gut im Wuzeln.. In Clubs konnten wir nicht gehen, da Robin mit seinem Gewand nicht reinkommen würde und außerdem zahlt man Eintritt dafür. Wir gingen dann in ein Irish Pub, was auch ganz cool war. Ansonsten gab es einige Leute die am Gehsteig irgendein Musikinstrument spielten, aber echt gut. Zwei Männer spielten Schlagzeug und Trompete und die waren so gut, dass ihnen das Geld nur so zu flog und fast jeder der vorbeikam, tanzte vorbei!
Danach fuhren wir in die Stadt in ein Restaurant, welches 24h geöffnet hat. Dort tranken Caro und ich einen Cafe, damit wir wieder etwas munter werden. Wir waren wohl beide noch total müde vom Surfen. Danach wachten wir tatsächlich wieder etwas auf und Caro sagte, dass wenn wir einen Parkplatz in der Nähe vom Casino finden, dann kommt sie mit, ansonsten schläft sie im Auto. Naja, wir fanden einen Parkplatz, war ja sicher schon 2h.. Also gingen wir rein und Imran spielte bei so einem Drehrad. Er gab auch uns immer 5$ zum Setzten und ich gewann irgendwann das 3 fache. Und er setzte danach auf 23:1 und gewann, wodurch er wieder das ganze Geld herinnen hatte, was er im Laufe des Abends für uns und sich ausgab. Danach spendierte er noch eine Runde und dann fuhren wir nach Hause. Im Endeffekt war es dann wieder mal ca. 5h als wir ins Bett kamen.

Surfing again

Am nächsten Morgen fuhren wir wieder zum Surfshop und borgten uns 2 Bretter für einen halben Tag aus. Der Typ vom Surfshop meinte aber, dass wir es für denselben Preis bis am Nachmittag haben können. Wir fuhren dann wieder zu unserem Surfspot. Leider war das Wetter besser, weswegen so viele Leute dort waren. Auch im Wasser waren so viele Surfer, dass man kaum Platz hatte. Manchmal wurde man nieder gefahren, ein anderes Mal konnte man die Welle nicht erwischen, da man stoppen musste um niemanden nieder zu fahren… War nicht so toll. Vor allem weil man bis zu 10 oder 15 min auf eine gute Welle warten musste.. Weiter bei den Felsen waren die ganz guten Surfer, waren echt riesen Wellen die die nahmen und wenn man was falsch machte, könnte es schon passieren dass man am Felsen landet. Mir waren aber auch manchmal die Wellen bei unserem Platz zu groß, da ging ich dann einfach vom Board runter und tauchte unter. Da reißt es einen dann zwar auch einige Meter weg, da die Welle das Board mitnimmt, aber besser, wie wenn man unter Wasser gedrückt und gezogen wird :p Was doof ist, ist wenn man die Welle gerade nicht erwischt, aber so am Wellenberg oben ist, dass wenn die Welle bricht, man mitgeschmissen wird. Noch lustiger ist dann, dass meistens immer 2 oder 3 Wellen kommen, weswegen man dann noch weitere Male niedergeschmissen wird! Aber Vorsicht, Surfen macht süchtig! Nach 3h gingen wir dann raus um Mittag zu Essen. Danach konnten wir uns aber nicht mehr wirklich dazu motivieren noch mal ins Wasser zu gehen, weil es echt nicht warm war und k.o. waren wir auch schon!
Also fuhren wir dann zurück nach Magaret und gingen noch ins Gloria Jeans und fuhren dann wieder zurück Richtung Perth. Wir hielten dann bloß in einem Park fürs Abendessen und dann bei einem Mäci. Wir kamen erst gegen 11h nach Perth, aber Imran bot uns an, dass wir wieder bei ihm schlafen können. Er meinte, dass wir uns wieder am selben Platz treffen sollten wo er uns letztes Mal aufgegabelt hat. Caro machte den Fehler, dass sie schrieb, dass er sich nicht beeilen muss. Denn im Endeffekt ließ er uns 1h waten und wir wollten ihm schon fast schreiben dass wir im Van übernachten. Zum Glück wurde uns nicht fad. Als wir in die Straße einbogen war erst mal eine rießen Polizeikontrolle, also hüllte sich Robin in Decken ein, aber sie hielten uns nicht a. etwas weiter war dann ein Unfall und wieder ein Stück weiter, wo wir parkten, war ein Mädl hacke dicht. Ein Freund von ihr kümmerte sich um sie, aber sie zuckte voll aus und trat ihm mit den High Heels ins Gesicht. Manchmal stand sie wieder auf, dann legte sie sich wieder irgendwo hin. Andauernd fuhren Polizeiautos vorbei, ja also fad wurde uns nicht :)

Sleeping in the laundry

Wir brachten dann das Board zurück und ich ging dann zum Arzt (wegen dem Studium) und davor noch in den Fudgeshop, in dem sie unglücklicherweise gratis Kostproben hatten. Caro und Robin brachten inzwischen die Handtücher in der Wäscherei in einen Trockner, da alle pitsch nass waren. Da die Handtücher noch nicht trocken waren hängten wir sie im Waschsalon auf und setzten uns davor hin um Abendessen zu kochen. Später kam dann die Frau, der der Salon gehört und trocknete uns gratis die Handtücher. Dann als sie zusperren wollte fragte sie, wo wir denn schlafen und wir meinten im Van. Da meinte sie, ob wir denn nicht im Waschsalon schlafen wollen, sie lässt ihn offen für uns. Wir dachten dann wieso nicht, kann nicht kälter sein als im Auto und vielleichtt wird unsere Matratze ja trocken. Also packten wir unser ganzes Zeug und übersiedelten in den Waschsalon. Es war zwar ziemlich hart und im Laufe der Zeit auch nicht wirklich wärmer aber naja. man hörte auch ewig die Musik vom Pub, aber ist mal eine neue Erfahrung :D

Surfen - macht echt abhängig!

Am nächsten Morgen fuhren wir dann wieder zum Surfshop, damit wir eines der Bretter gegen ein größeres umtauschen können. Danach fuhren wir zu dem Strand den uns der Typ vom Surfshop empfohlen hat. Man sah aber schon von der Entfernung, dass die Wellen viel zu groß waren. Also fuhren wir weiter und fanden dann einen echt guten Strand. Wir waren dort auch nicht die einzigen. Caro und Robin gingen wieder zuerst ins Wasser. An diesem Strand gab es zwar auch ziemlich hohe Wellen teilweise, sie brachen aber langsam, was gut zum Surfen ist. Caro kam dann irgendwann raus, damit sie mir das Surfboard übergeben kann. Kurz danach kam aber auch Robin raus (der war nicht so erfolgreich, (Er meinte zwar mit dem Longboard hätte es ein anderes Mal hingehaut, aber mit dem Longboard surfen kann jeder;)), weswegen wir zwei ins Wasser gingen. Man musste mal sicher 200m hinaus paddeln, wofür man schon den einen oder anderen Zwischenstopp brauchte, ist echt verdammt anstrengend. Als man dann endlich draußen war, brauchte man dann mal mindestens 5 min Pause, weil die Arme schmerzen, aber auch der Nacken, vom andauernden hoch schauen. Ich erwischte dann gleich mal eine Welle, nur leider stand ich nicht recht gut am Board, weswegen ich schnell wieder runter fiel. Ich erwischte noch das eine oder andere Mal ein Welle, nur manchmal brach sie gleich, wodurch ich schön untergetaucht wurde und es ist nicht immer so leicht, schnell wieder hoch zu kommen, also Ruhe bewahren ;) Weiters musste man aufpassen, dass man nicht das eigene Surfboard rauf bekam oder von einem anderen Surfer niedergerannt wurde. Auf jeden Fall sind wir beide vom Surfen begeistert, so dass wir beschlossen, noch einen Tag in Magaret zu bleiben und das Surfboard nochmal aus zu borgen.

Freitag, 12. Juni 2009

Surfing in Magaret River

Magaret ist echt ein netter Ort, gefiel gleich. Wir parkten neben dem Caravan Park und Caro ging einfach rein um zu duschen, ich ging mit Robin laufen. Danach packten wir alles fürs Abendessen und Duschen und bedienten uns am Campingplatz. Wir würden ja für eine Dusche zahlen, nur die verlangen 4 oder 5$, das ist zu viel. Das Witzige war, dass man für die Damendusche einen Schlüssel brauchte und für die Herren nicht. Caro kam rein, da sie jemandem erzählte, dass ihre Freundin den Schlüssel hat, ich stellte mich vor die Tür und tat so, als ob ich meinen suchen würde und als jemand rauskam ging ich einfach rein :p Nach dem Abendessen suchten wir uns einen Schlafplatz und sahen uns Stepbrothers an. In der Nacht finge es dann schön zu schütten an, toll. Zum Morgen hin hörte es auf und wir fuhren dann zum Meer und borgten uns zwei Surfbretter und Wetsuits aus. Am ersten Strand probierten Caro und Robin ihr Glück, funktionierte aber nicht so toll, es war einfgach zu windig und die Wellen zu unregelmässig. Wir fuhren dann zu einem anderem Strand wo es besser war, aber bei Weitem nicht gut. Es hatte mindestens Windstärke 6. Das Wasser hat nur 18° da, kleine Umstellung im Vergleich zum Norden. Ab und zu erwischten wir Wellen dort, oder die Wellen nahmen uns einfach mit.. Ich konnte auch wenige Male aufstehen, aber nicht richtig surfen. Ich bekam auch ziemlichen Respekt vor den Wellen! Denn immer wieder überschlugen sie sich und begruben mich. Es Kam dann eine Schulklasse, weswegen man auch auf ander Leute aufpassen musste. Der Lehrer von ihnen erklärte mir, wie der Duck-dive geht. Braucht um unter Wellen durch zu tauchen, ist aber verdammt schwer. Wenn man das nicht kann, so wie es bei uns der Fall ist, nimmt einen die Welle ein Stück mit zum Strand und man braucht ewig bis man rauskommt und man vergeudet viel Kraft. Ja es ist verdammt anstrengend für die Arme. Es gab auch so viel Seegras und dam Nachmittag Ebbe ist, verfing sich mein Band, dass vom Surfboard zu meinem Fuss ging immer im Seegras. Irgendwann gaben wir dann auf, denn es war kalt und ich hatte zu großen Respekt vor den Wellen um mich rein zu trauen. Wir genossen dann eine kurze eiskalte Dusche und wollten dann zum Surfshop fahren und die Bretter dort über Nacht lassen, da wir im Auto nicht wirklich Platz haben. Es fing dann wieder zum Schütten an und der Surfshop schloss früher, weswegen wir uns die Bretter behalten mussten.. Also mussten sich Caro und ich das Bett mit 2 Surfbrettern teilen. Da wir auch die Wetsuits im Auto hatten war die halbe Matratze komplett nass. Handtücher hatten wir auch kaum zum darunter legen, da die auch nass waren^^ Nach dem Surfen wollten wir auf einen Cafe gehen, jedoch mussten wir feststellen, dass alle Cafes um spätestens 5h zusperren und man in den Restaurants nicht nur Cafe trinken durfte. Schlussendlich fanden wir dann doch eines, sogar mit offenem Feuer. Wir setzten uns an den Tisch neben dem Feuer und nach einiger Zeit holte Robin dann die Spielkarten. Nachdem wir das Restaurant nach Ewigkeiten verlassen hatten, saßen dann vorm IGA und spielten bis 1h in der Früh Karten. Und ja, trotz nassem Bett schliefen wir nicht so schlecht und wir hatten zumindest mehr Platz als mit Robin in dem Bett ;)

Tree climbing & Ice Cream

Wir übernachteten dann in Pemberton, nicht Augusta. Diese Nacht war saukalt! Ich fror obwohl ich langer Hose und Pullover im Schlafsack und unter einer Decke lag. Am Morgen fuhren wir dann zu einem 61m hohen Baum, der dazu dient, Feuer in der Umgebung zu sehen. man kann auch selber über eine Art Leiter auf die Spitze raufgehen, was wir natürlich taten. Recht sicher sah das alles nicht aus! Denn wenn man ausrutschte, war es ziemlich sicher, dass man bis zum Boden fällt. Es waren nur Metallstäbe die in den Baum gehämmert wurden und seitlich war ein Netz, aber die Stäbe hatten reichlich Abstand zueinander, wodurch man leicht durchfallen konnte. Robin und Caro mit leichter Höhenangst und ich auch nicht gerade mit dem größten Wohlbefinden, kletterten mehr oder weniger verkrampft nach oben. Man hatte wirklich eine gute Aussicht von oben, dass muss ich schon sagen ;) Wir fuhren dann zu einem weiteren Baum, der sogar 75m hoch war undd quälten uns dort rauf :D da es schon das zweite Mal war, war es nicht mehr ganz so beängstigend, jedoch reichte das dann. Danach fuhren wir noch zu Wasserfällen, die aber gar nicht toll waren.. Unser eigentlich Ziel war Augusta, wo wir zum Leuchtturm gehen wollten, was wir dann aber nicht machten da sie 5$ Eintritt verlangten. Abgesehen vom Leuchtturm ist es auch der südwestlichste Punkte von Australien und es trifft dort der Indische Ozean auf den Südlichen Ozean. Also gingen wir in den Ort und wollten dort eine Dusche finden. Ich gönnte mir wieder einmal ein Eis und danach gingen wir zur Tankstelle, die auch gleichzeitig RAC Stelle ist um zu fragen, wie viel es kosten würde, das Auto nach Brisbane zu bringen, da Markus jemanden hätte der das Auto kaufen würde. Als ich in die Tankstelle kam und in die Tiefkühltruhe mit dem Eis sah, musste ich zum Lachen anfangen! Denn endlich fand ich das Eis wieder, nach dem ich seit mindestens 2 Wochen suche und das ungefähr 5 min nachdem ich das andere Eis aufgegessen hatte. Also kaufte ich mir auch dieses und danach war mir ziemlich schlecht. Ich wollte eigentlich mit Robin laufen gehen, wir beschlossen dann aber erst nach Magaret River zu fahren.

Montag, 8. Juni 2009

Matt is going back home :(

Danach fuhr er uns zum Auto und wir fuhren dann in die Stadt. Dort einen Parkplatz finden war Horror! Also ließen wir Caro und Matt raus und ich begab mich, mit Robin auf Parkplatzsuche. Ja dank Einbahnen und Abbiegeverboten dauerte es ewig. Eigentlich wollten wir ein bisschen shoppen gehen und Ads für unser Auto ausdrucken. Zu ersterem kamen nicht richtig, da da die Burschen nicht die Besten Begleiter sind. Wir setzten uns dann ins Boarders auf einen Cafe. (Erinnert an alte Garden City Zeiten mit Caro :)) Wir gingen dann zum Auto zurück und froren uns dabei im kurzen Gewand alles ab. Solange die Sonne da ist, ist es schön warm, aber wenn man im Schatten steht oder wenn Sonnenuntergang ist, ist es saukalt. Aber immerhin ist es schon fast Winter. Danach begaben wir uns auf die Suche nach Trinkwasser – erfolglos. Also fuhren wir zu einem Park und schmissen dort alles aus dem Auto raus, da Matt seinen Rucksack packen musste. Und wir nützten die Möglichkeit, um das Auto und unsere Sachen etwas zusammen zu räumen. Ja die Leute die vorbeikamen sahen uns etwas schräg an, als so fast alles was wir besitzen vor unserem Auto lag. Als wir fertig waren und Abend gegessen hatten, brachten wir dann Matt zum Flughafen. Ja was soll ich sagen, Abschied nehmen ist nie lustig und er ist uns doch allen ziemlich ans Herz gewachsen.. Aber es waren echt 6 lustige Wochen mit ihm!
Danach hielten wir noch für einen kurzen Internetstopp beim Mäci und dann fuhren wir zurück in die Stadt um irgendwo zu übernachten. Ich parkte neben einem Coles, damit wir gleich einen Supermarkt in der Früh haben. Ich überließ Robin und Caro das Bett die Nacht und legte mich auf unseren roten Sitzsack, der eigentlich ganz bequem ist. Am nächsten Morgen gingen wir zum Supermarkt und stellten fest, dass der erst fertig gebaut werden muss, also stiegen wir ins Auto und kurvten herum um einen Supermarkt zu finden. Caro will jetzt eine 5 Tages Entschlackungs-Gemüse-Diät machen, bin gespannt ob sie das durchhält. Ist definitiv nichts für mich! Gemüse füllt nicht und 5 Tage hungrig sein ist grauenhaft! Nachdem Frühstück fuhren wir dann in die Stadt um die Zettel in den ganzen Backpackers auf zu hängen, womit wir bis nach Mittag beschäftig waren. Danach schlief ich im Auto ein und wachte wieder in Fremantle auf, wo wir Lunch hatten. Dann gings weiter und uns er Ziel war Augusta, von wo aus wir dann die nächsten 4 Tage wieder langsam nach Perth hoch fahren wollen. Genauere Pläne sind bis jetzt noch nicht vorhanden :)

Going out in Perth :D

Wir richteten uns dann fürs Weggehen her, war ja Samstag und Matts letzter Abend in Australien. In den ersten Club kamen wir mit den Burschen nicht rein, da sie nicht gut genug angezogen waren, im zweiten akzeptierten sie unseren österreichischen Führerschein nicht, auf den internationalen hatten wir ganz vergessen. Ins dritte Pub kamen wir dann rein, es hieß Mustang, so wie das in Brissy und es war auch so aufgebaut. Sprich es gab einen Wuzeltisch J Caro und ich vernichteten unsere Burschen gleich mal. Und dann kam einer zu Robin und meinte, er spielt mit ihm gegen uns. Da schauten wir gleich mal ziemlich, als der zum Spielen anfing! Der spielte den Ball so schnell, dass man keine Chance hatte wenn die Torleute nicht richtig standen! Ja, wir wurden vernichtend geschlagen… :D Derjenige hieß Imran und war ursprünglich aus Pakistan. Er gab mir dann paar Tipps und wir übten ein bisschen. Es spielte auch eine Liveband also gingen Robin, Matt und ich abshaken. Caro verschwand andauernd und ließ sich Getränke zahlen :p Irgendwann fing sie dann an sich einzubilden, dass der Gitarist von den Band, der Gitarist von der Band Fallout Boy ist und sie machte x Videos und Fotos und ging in der Pause Backstage und ließ sich eine Geburtstagskarte für eine Freundin schreiben. Selbst als der Gitarist dann mit Mike auf der Karte unterschrieb fing sie sich nicht zu fragen an^^ Sie war einfach zu überzeugt und sie glaubte niemandem dass sie sich irrt, bis Matt ihr das ausdrücklich sagte, nachdem wir den Club verlassen hatten. Wir lachten uns dann alle tot über sie! Wir gingen zurück zum Auto und ich setzte mich dann neben den Kreisverkehr zum Zähne putzen und dann kam Imran vorbei und meinte, ob wir nicht bei ihm schlafen wollen, denn seine Familie ist gerade in Amerika. Wir stimmten zu und packten unsere Schlafsachen und fuhren mit zu ihm. Dort quatschten wir dann noch (und lachten über Caro). Er gab uns dann noch Hünchen mit Reis zu essen und um 5h gingen wir dann schlussendlich ins Bett. Caro und ich schliefen in einem Doppelbett und Matt und Robin auf einer Matratze in einem Zimmer, Imran auf der Couch im Wohnzimmer. Wir stellten dann den Wecker auf 9h, da wir bald in die Stadt wollten. Leider mussten wir feststellen, dass unser Gastgeber noch tief und fest schlief. Also frühstückten wir im Zimmer und warteten dass er munter wird und warteten, und warteten,.. Irgendwann weckten wir unsere Burschen und wollten uns dann wieder schlafen legen. Dann kam Matt ins Zimmer, also gaben wir den Plan wieder auf und kitzelten ihn zu Tode J Irgendwann wurde Imran dann doch munter und wir hatten noch mal Frühstück um 12.

Sandboarding & Welcome to Perth

Wir fuhren zum Supermarkt und Frühstückten dann dort. Matt fütterte dann die Möwen, wodurch wir gleich von Möwen umgeben waren. Er bekam dann von einem Einheimischen geschimpft. Danach liehen wir uns dann zwei Sandboards aus und fuhren zu den Sanddünen. Für mich war es das erste Mal, dass ich Sandboarding ging. War echt lustig und wir alle purzelten immer wieder die Düne hinunter. Also etwas hart landet man schon, was wir vor allem dann am nächsten Tag merkten :p Es war leichter auf dem Board stehend zu boarden, das fürs sitzen gedacht war, wie auf jenem fürs stehen. Ich würde sagen, dass wir das eine oder andere Video für Ups die Pannenshow haben J Matt baute dann noch eine Schanze, was für mich eigentlich nur in ernsthaften Verletzungen enden konnte. Zum Glück täuschte ich mich. Aber man konnte auch nicht all zu weit springen. Es kamen dann immer mehr Leute, das Dünen rauf gehen war anstrengend und wir hatten schon alles was nicht zu mörderisch war ausprobiert also beschlossen wir an den Strand zu gehen. Und ich ging noch unmotivierter als sonst joggen mit Robin. Der Ausflug dauerte nicht zu lange, da wir beide Seitenstechen und Hunger hatten. Wir gönnten uns dann alle eine kalte Dusche und dann hatten wir Lunch. Robin kam mit zweien aus Perth ins Gespräch und die meinten, dass wir bei ihnen auf eine Dusche vorbeischauen können, wenn wir in einer Woche zum zweiten Mal vorbeikommen. Danach fuhren wir dann nach Perth. Es war so ein gutes Gefühl nach Adelaide, also 5 Wochen, wieder mal so richtig in der Zivilisation zu sein. In einer Stadt wo man alles bekommt was man braucht! Die Stadt war mir von Anfang an sympathisch (und das nicht nur, da sie super zum Shoppen ist) Wir gingen ein bisschen herum und schauten uns um und gingen dann zu KFC Abendessen. Ich wollte das mal ausprobieren, ist viel besser als Mäci und jetzt bin ich wenigstens die ganzen Fast Food Ketten durch! Danach versuchten wir einen Bottleshop zu finden und dann einen Platz, wo wir das Auto über Nacht stehen lassen können. Ersteren fanden wir nicht, zweiteren nach langem suchen schon. Das suchen dauerte auch so lange, da, wie in Brissy, viele Einbahnen und Abbiegeverbote sind. Wir versuchten dann Autos die vorbeifuhren anzuhalten und zu fragen, wo der nächste Bottleshop ist. Zwei Männer hielten an und der Fahrer meinte, dass sie uns schnell hinfahren können, wir sollen uns hinten ins Auto setzen, auf die Ladefläche, war nämlich nur ein Zweisitzer. Der Mitfahrer meinte auch, dass das nicht so eine gute Idee ist. Wir zögerten etwas und ich meinte zu Matt er soll mitfahren. Naja Caro holte Geld und als wir wieder zu ihrem Auto gingen, meinte der Fahrer, dass er mir was sagen muss. Ich will das jetzt nicht hier erwähnen, nur soweit, dass ich Caro deutete, dass wir wieder gehen können und mich umdrehte und zu unserem Auto ging… Die Burschen lachten sich zu Tode und wir mussten feststellen, dass wir doch nicht jedem hilfsbereiten Australier vertrauen sollen.

Die lieben Sprenkelanlagen in Australien

Am nächsten Tag wollte Robin zur Pinnacle Desert, Matt und Caro aber absolut nicht, mir war es egal. Irgendwie sahen wir zu viele nicht tolle Sachen in letzter Zeit, weswegen ich nicht noch mehr Zeit vergeuden wollte, andererseits, sollen die doch gut aussehen. Matt fuhr dann aber vorbei ohne dass Robin Bescheid wusste. Wodurch er dann verständlicher Weise später als er das raus fand, ziemlich angefressen war, besonders als wir feststellten, dass Lancelin doch nicht so toll war.
Es sollte dort so toll zum Surfen sein, wir waren aber nicht all zu begeistert, da es ziemlich windig und somit kalt war und wir sahen auch keinen einzigen Surfer. Wir fuhren dann wo in die Nähe vom Strand und hatten dort Abendessen. Dann spielten wir Shithead und danach schauten wir uns Kill Bill 1 an. Die Untertitel funktionierten nicht (gab paar asiatische Gespräche), aber Matt hat den Film schon so oft gesehen, dass er uns das Gespräch leicht „übersetzen“ konnte. Wir gingen dann nicht zu spät schlafen und ich freute mich auf eine lange Nacht, zu früh gefreut. Um 2h rief Matts Mum an, wodurch wir alle munter wurden. Und das alles nur, weil sie irgendwas wissen wollte, wo genau er ankommt oder so. Und da er sich so verschlafen anhörte, fragte sie: „Sweetie, are you alright?“ :D Gab es wenigstens was zu lachen für uns^^ Als ich dann endlich einschlafen konnte träumte ich so viel Blödsinn, dass ich wieder aufwachte. Und als ich dann gerade am einschlafen war, hörte es sich auf einmal so an wie wenn es voll zu schütten anfing. Das war natürlich nicht der Fall, es war sternenklar. Aber, ihr werdet es nicht erraten, die Sprenkelanlagen waren angegangen. Aaaah, wie sehr hasse ich die Teile! Gibt eh eine Wasserknappheit in Australien und dann gibt es überall die blöden Sprenkelanlagen. Die beschlossen dann für die nächste halbe Stunde, immer wieder das Auto zu gießen.. Schlussendlich wachte ich dann auch in der Früh früher auf, da ich ein Auto kommen hörte und dachte, dass es ein Ranger sein könnte..

Going to another country :)

In der Früh fuhren wir wieder zum Park zurück und frühstückten dort. Dann fuhren wir die Küste weiter runter und gingen zu drei Lookouts. Unsere Motivation dafür ist aber schon ziemlich gefallen, wir haben einfach schon so viel gesehen, da ist man dann nicht mehr ganz so einfach zu beeindrucken. Dann fuhren wir zur Pink Lake in Port Gregory. Leider war das Wetter nicht so gut an dem Tag, wodurch sie nur leicht pink. Es wurde etwas besser als wir dann auf eine Sanddüne raufkletterten und die Sonne kurz rauskam. Dann fuhren wir zur Hutt River Province. Am Weg dort hin mussten wir über eine unsealed Road, die echt in einem Wahnsinns Zustand war, wir konnten einen 90er fahren! Die Hutt River Province ist ein eigener Staat und existiert seit 39 Jahren jetzt. Besitzer ist Prinz Leonhard und seine Frau. Als wir hinkamen bekamen wir gleich einen Stempel in unseren Pass und der Prinz (mittlerweile schon ziemlich alt, ich schätze ihn auf 80) zeigte uns interessante Sachen in unserem Pass, da er mit UV Licht drauf strahlte. So lernte ich, dass ich in meinem Pass verschiedene Gebäude von Österreich vorfinde. Danach zeigte er uns einige Urkunden und andere Sachen. Unter anderem eine polnische Weltkarte, in der die Hutt River Province eingezeichnet ist, aber dafür keine einzige Stadt von Australien^^ Es war echt witzig und interessant und auch Matt und Caro die anfangs nicht so dafür waren, waren dann froh, dass wir hin gefahren sind. Wir gingen dort dann auch duschen, ja sogar warm, also zumindest ich, bei den anderen wurde es schon kühler^^
Wir fuhren dann bis Geraldton, wo wir ungefähr 6h beim Mäci, sprich Internet verbrachten. Die anderen kauften sich alle ein Menü dort, auch um die Spiele zu bekommen die es im Moment dort gibt. Leider gabs nur Trivial Pursuit, mit eher leichten Fragen. Wir wollten dann in Geraldton schlafen und eine Nebenstraße finden, im Endeffekt kamen wir dann zu einem neuen Kreisverkehr mit neuer Straße, die irgendwann zu Ende war. Wir fuhren trotzdem weiter und somit quer durch einen Park, bis wir wieder auf eine Straße kamen^^ Wir fuhren dann doch ncoh ein Stück weiter bis zu einer Resting Area.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Wasted day

Danach wollten wir uns, genauso wie sicher 50 andere Leute, die Pelikanfütterung anschauen. Es kam auch ein Pelikan mit dem man Fotos machen konnte, zum Füttern kam leider niemand… Obwohl es heißt, dass die Fütterung täglich ist. Wir fuhren dann zur Touri Info und die Frau versicherte uns, dass wir ohne Probleme in der Kalbarri NP fahren können mit unser4em Van und dass die unsealed Road in bestem Zustand ist. Wir freuten uns und fuhren los. Beim Eingang mussten wir gleich mal 10$ zahlen und nach spätestens 100m stellte sich heraus, dass die Frau uns Mist erzählt hat. Wir mit nicht mal 20 km/h durchschnittlich fahren, tolle Sache, bei 65km unsealed Road. Unsere erste Reaktion war, dass wir wieder zurück zu der netten Frau der Touri Info wollen und ihr sagen, dass sie nicht so einen Blödsinn erzählen soll. Für unsere über 3h dauernde Fahrt wurden wir mit 3 Lookouts belohnt, eines davon war das Nature Window war cool, aber sicher keine so lange Fahrt und so viel Geld wert!! Die Frau von der Touri Info hatte Glück, das Office war schon geschlossen. Wir fuhren dann zu einem Park um Abendessen zu kochen. Diesmal probierten wir uns an Risotto. Es schmeckte echt lecker, nur Past kochen ist einfacher. Denn so ziemlich jeder hat andere Wünsche. Matt mag keinen Kürbis und keine zu harten Karotten, genau wie Robin. Caro mag keine weichen Karotten. Aber wir lösten alle Wünsche und genossen die Abwechslung. es kamen dann 2 Slowaken mit ihrem Van. Wir setzten uns dann zusammen und tranken ein bisschen. Iregndwann kam ein Ranger und meinte, dass wir hier nicht über Nacht bleiben dürfen. Er war echt freundlich und er wurde in Österreich geboren. Es war echt witzig, weil der Slowake fragte, ob er denn wieder zurück kommt und kontrolliert ob wir weggefahren sind und wann er denn wieder zurück kommt :D Wir entschlossne uns dann, wieder zu dem selben Platz zurück zu fahren wie die Nacht davor und es kam wieder mal kein Ranger dort vorbeoi :)

Causing Toubles :D

Am nächsten Morgen stand ich früher auf mit Robin um Laufen zu gehen, obwohl sich unsere Motivation sehr stark in Grenzen hielt. Da wir vor einem Wildflower Center übernachteten, beschlossen wir dort Laufen zu gehen, da wir dachten, dass es wie ein Park sein würde. Es stand zwar auf einem Schild, dass es erst am 6.Juni öffnet, aber wir dachten egal. Es stellte sich dann schnell heraus, dass es sich nicht recht zum Laufen eignet, da es aus lauter Sackgassen bestand und dann kam auch noch ein Mann aus dem Haus dort raus und schrie: This is private property. Wie schrieen sorry und sagten, dass wir dass nicht wussten, was wahr war und dass wir nur joggen gehen wollten. Danach machten wir uns schnell aus dem Staub und gingen entlang der Straße laufen. Wie gesagt es war bald am Morgen, wir waren müde und unmotiviert, also quälten wir uns nicht zu lange und machten dann noch paar Übungen. Dann fuhren wir in den Ort um Milch fürs Frühstück zu kaufen. Das Eis, welches ich letztens erwähn t hab e, habe ich noch immer nicht wieder gefunden, bis auf heute im Supermarkt; aber im 4er Pack  na ja, ich hab noch 2 weitere Wochen.. Dann wollten wir eine Öffentliche Toilette finden, um unser Geschirr zu waschen, fanden wir aber nicht. Also parkten wir, wo es um 8.45 eine Pelikanfütterung geben sollte. Da wir zu früh dran waren, gingen wir mit dem Geschirr zum nächsten Campingplatz. Wir dachten, das ist besser als das Geschirrspülmittel in der Natur zu verteilen. Als wir beim Campingplatz rein gingen, sah uns eine Frau mit Hund schief an und ich dachte schon, was will die denn jetzt. Matt ging auf die Toilette und wir in den Waschmaschinenraum, wo es ein großes Waschbecken gab, war das Beste was wir fanden. Kurz bevor wir fertig waren, kam die Frau herein, die uns zuvor so schief angeschaut hatte und meinte: Das ist ni9ccht zum Geschirr waschen. Wir entschuldigten uns und sahen das Schild, welches sagte, dass man hier nicht abwaschen darf. Dann fragte sie, ob wir überhaupt auf dem Campingplatz sind und meinte ja, wir sind erst letzte Nacht angekommen und kennen uns deswegen noch nicht aus. Dann fragte sie, wo wir denn unseren Stellplatz haben. Caro zeigte einfach in irgendeine Richtung und fragte wo man denn Geschirr waschen kann. Blöde Hexe, kann n ihr doch egal sein ob wir am Campingplatz Geschirr waschen oder nicht, denn sie war eindeutig Urlauberin hier. Als wir dann zum Auto zurückkamen fragte Matt gleich, ob uns die Hexe gefunden hat. Sie ist nämlich auch zu ihm gekommen und hat gesagt er muss für die Toilettenbenützung bezahlen und so was. Und er meinte nur, dass sie ihm nichts sagen kann und er sagte auch, dass er uns nicht kennt und so^^ Dumme Nuss, es gibt echt so viele relaxte ältere Leute hier, sie gehört nicht dazu..

Shell Beach & impressing Stromatelites :p

Am nächsten Tag, wir sind jetzt am 2. Juni und somit ist mein letztes Monat angebrochen, wachte ich bald auf. Ich beschloss den anderen einen Gefallen zu tun und in den Ort zu gehen um Milch zu holen. Ich wusste zwar, dass der am Ende vom Ort war, welcher wiederum nicht groß war, jedoch brauchte ich allem in Allem eine dreiviertel Stunde und das barfuss. Denn seit sich meine Flip Flops verabschiedet haben und ich praktisch keine Schuhe mehr habe, laufe ich immer barfuss herum. Wieder am Campingplatz angekommen, war noch immer erst Caro munter. Wir weckten dann die Burschen und hatten Frühstück und ich kochte Pudding, mhmm. Wir waren dann etwas im Stress, da es schon nach 10 war, wir also auschecken mussten und Caro und ich ja illegal am Campingplatz waren ;) Wir fuhren dann in den Ort um Internet zu haben. Danach fuhren wir zum Shell Beach. Das ist ein ganzer, langer Strand voll mit Muscheln und das angeblich bis zu 5m dick. Sah toll aus, da der Strand dadurch weiß war, zum Liegen war es nicht so bequem. Wir legten uns trotzdem an den Strand und ich las Harry Potter auf Robins Notebook unter einem Handtuch. Ich habe nämlich den 5. Teil vergessen mitzunehmen, jetzt hat ihn Robin auf sein Notebook downgeloaded. Nicht sehr praktisch, aber besser als gar nichts. Am Schluss wagten wir uns kurz ins Wasser welches schon deutlich kühler ist und man nicht mehr wirklich das Bedürfnis hat länger darin zu bleiben. Wir fuhren dann weiter zum Hamelin Pool und sahen uns Stromatelites an. Es sind Lebewesen, die wie Steine aussehen, also nicht sehr besonders. Sie produzieren aber Sauerstoff und das seit Milliarden Jahren und sie sind dafür verantwortlich, dass es so einen hohen Sauerstoffgehalt auf der Erde gibt. Heutzutage gibt es nur noch drei Orte auf der Welt, wo diese Dinge wachsen. Ich hoffe ich habe die Fakten richtig in Erinnerung. Es hätte auch eine alte Telegraph Station gegeben, aber unsere Begeisterung dafür hält sich in Grenzen. In dem Shop den es dort gab verkauften sie Apfelstrudel, das find ich echt witzig. Danach war unser Besichtigungstrip für den Abend beendet. Caro und Matt fuhren dann noch bis Kalbarri.

Montag, 1. Juni 2009

Lazy Day on the beach with Dolphins

Wir fuhren dann gleich weiter bis nach Denham. Dort wollten wir dann mal Minigolf spielen gehen, nur leider fanden wir den Platz nicht und der hätte ohnehin schon geschlossen gehabt. Wir beschlossen dann auf einem Campingplatz zu übernachten. „Leider“ hatte die Rezeption schon geschlossen und am nächsten Morgen mussten wir schon früh los, weswegen wir leider nicht zahlen konnten. Ich ging dann mit Robin Laufen und Caro und Matt gingen sich den Ort anschauen. Danach kochten wir ein leckeres Curry, mit dem geschenkten Gemüse und dann sahen wir uns noch ein en Film an, war ganz lustig, bis ich mittendrin mal einschlief (Ehrlich, nicht wegen dem Film, ich war einfach nur müde).
Am nächsten Morgen standen wir zur Morgendämmerung auf, damit wir nach Monkey Mia fahren konnten. Dort kann man nämlich gratis Delfine füttern. Wir standen dann, mit vielen anderen Touristen, im Wasser und die Leute von dort gaben uns Informationen zu den Delfinen, was interessant war. Danach mussten wir aus dem Wasser raus und dann suchten sie Leute aus der Menge raus, die einen Fisch den Delfinen geben durften. Ich habe zwar schon mal auf Moreton Island Delfine gefüttert, aber ich hatte das Glück, dass ich hier auch noch mal durfte. Auch Caro wurde ausgewählt. Ich meine man hat nicht viel davon (außer einer stinkenden Hand), aber es ist super wenn man den Delfinen so nahe ist! Danach legten wir uns auf den Strand dort. Man sah dann noch immer ab und zu Delfine. Einmal waren sie im Schwimmbereich und Caro hätte nur ins Wasser gehen müssen und hätte mit ihnen schwimmen können (ich war da leider grad nicht am Strand) ihr war aber das Wasser zu kalt, was sie später dann bereute. Ich spielte mit Robin wieder Volleyball. Diesmal gab es sogar ein Netz, was aber unter Kinderhöhe war und wir fanden auch niemand vierten der gut genug gewesen wäre, sodass man ernsthaft spielen hätte können. Der Sand war echt tief, wodurch es sehr anstrengend war und Robin und ich stellten fest, dass wir doch wenigern Kondi haben als wir hofften :D Caro und Matt spielten dann auch und ich muss sagen, dass Matt leichte Verbesserungen aufweißt ;) Danach legten wir uns dann faul auf den Strand und schlief gleich mal weg. Als ich wieder aufwachte spielten wir wieder Volleyball. Jedoch spielte ich so schlecht dass ich dann völlig deprimiert aufgab. Echt schlimm wie schnell man schlechter wird, wenn man aus der Übung kommt  Der Strand war echt schön und es liefen Emus darauf herum.
Nach dem Mittagessen fuhren wir dann zurück nach Denham und gingen Minigolf spielen. Das war echt lustig und war eigentlich das erste Mal in meinem Leben. Nach einem versauten Start lag ich dann bald mal in Führung. Nachdem ich dann am Ende noch mal ein Loch versaute, gewann Matt, aber Hauptsache wir hatten Spaß. Danach checkten wir offiziell beim selben Campingplatz wieder ein, aber nur für zwei Personen und Stromlosen Stellplatz. Aus welchen gründen auch immer bekamen wir trotzdem einen mit Strom und das Geld für zwei weitere Personen sparten wir uns auch. Am Abend spielten wir wieder Hornochsen und andere Kartenspiele. Bei einem durfte man Regeln aufstellen und Caro und ich stellten die Regel auf, dass die Burschen bei jeder schwarzen Karte, wie eine Ballerina herumtanzen mussten. Wir zwei lachten uns echt tot. (Leider haben wir kein Video, weil es zu dunkel war) Danach spielten wir Shithead um die Schlafplätze. Matt und ich gewannen die Plätze im Auto, Caro gewann ihre erste Nacht im Zelt. Wir spielten dann inoffiziell auch um die Nacht danach, Caro wollte zwar nicht mehr, aber es gewannen ohnehin wir zwei :)

Amazing Blowholes

Wir blieben dann noch am Strand und ich spielte noch Volleyball mit Robin und dann turnten wir noch etwas herum, laufen gehen verschoben wir auf den nächsten Tag, da Robin zu müde war vom nichts tun. Ach ja im Gegensatz zu uns, hatten die Burschen den ganzen Tag nichts zu Essen^^ Caro und Matt kochten dann Pasta, jedoch ging unser letztes Gas während dem Kochen aus, weswegen sie auf den Campingplatz gingen und jemanden fanden, der sie ihren Gaskocher benützen ließ. Wir aßen dann neben den Telefonzellen, da das die näheste Lichtquelle war. In der Zwischenzeit kam wohl einer der blöden Rangers vorbei und dachte, dass wir dort übernachten wollen und steckte uns einen Zettel in die Windschutzscheibe auf dem stand, dass weiß Gott was sein wird wenn wir in dem Gebiet beim illegalen Campen erwischt werden. Die Rangers gehen mir echt auf die Nerven! Unser einziger Plan für den Abend war bloß noch ein Stückchen weiter zu fahren. Davor ging ich noch eine halbe Stunde ins Internet in einem Restaurant/Cafe und wir stellten das Auto auf einer weiteren Seite online. Ansonsten kommt man in so kurzer Zeit zu nicht viel. Der nächste Mäci ist erst in Geraldton. Echt beeindruckend dass es nur 4 Mäcis auf der Westküste gibt bis Perth, echt nicht Backpacker freundlich! Ich erklärte mich bereit zu Fahren. Es ware echt mal wieder anstrengend, da so viele Kühe auf und neben der Straße waren und umso mehr Kängurus. Bin teilweise nur einen 70er gefahren und irgendwann war ich zu müde und wir hielten an um Schlafen zu gehen.
Heute hatten wir ein sehr notdürftiges Frühstück, denn es gingen uns die Cornflakes aus, Müsli war ohnehin und somit blieben nur Weet Bix, die aber die ganze Milch aufsaugen, und von der hatten wir auch nicht viel. Wir fuhren dann zu Blow Holes, die echt toll war. Sie machten ein echtes lautes Geräusch und spritzen auch echt hoch. Wir blieben dort eine ganze Weile sitzen. Danach füllten wir unseren Tank mit dem Reservekanister auf und fanden dabei noch eine Packung Müsli, toll.. Dann fuhren wir nach Carnavon, wo wir shoppen gingen und wo ich seit über einer Woche zum ersten Mal wieder Empfang hatte, nett  Dann gingen wir zu Chicken Treat Mittagessen, da wir das alle mal ausprobieren wollten. Schmeckte echt gut und dann hab ich das auch abgehakt!

Swimming with Sharks, Manta Rays and Turtles :)

Danach fuhren wir nach Coral Bay. Fabian und Doro hatten uns eine Glas Bottom Boat Tour empfohlen. Wir gingen dann zu allen möglichen Anbietern und entschlossen uns dann für eine Manta Ray Tour. Den Burschen wars mal wieder zu teuer, also buchten nur Caro und ich die Tour für den nächsten Morgen. Danach legten wir uns an den Strand und schauten uns den Sonnenuntergang an. Nach dem Abendessen fuhren wir dann wieder ein Stück raus aus Coral Bay um noch immer illegal, aber versteckter auf einem Schotterplatz zu übernachten. Wir sahen uns noch Lucky # Sleven auf Robins Laptop an. Echt guter Film, nur manchmal redeten sie schneller als sie Denken konnten! Am nächsten Morgen fuhren wir wieder zurück und frühstückten vor dem Touroffice nachdem wir uns die Flossen abgeholt hatten. Wir wurden dann zum Jetty gebracht wo wir in unser Boot stiegen. Die Leute drauf waren wie immer lustig drauf. Als der eine die Schwimmwesten erklärte, zeigte er ein Teil, was wie eine Pfeife aussah und meinte: die braucht ihr wenn ihr dann im Wasser hängt. Blast einfach rein und dann kommen Delfine die euch unterhalten. Und zu den Toiletten meinte er: Verstopft sie nicht, denn das Abflussrohr ist so schmal dass er mit der Hand nicht reinkommt und dann müssen es die Kinder machen die heute an Board sind. Wir stoppten dann beim ersten Spot und gingen Schnorcheln. Das war echt so cool! Das Wasser war glasklar und sie fütterten gleich mal die Fische, wodurch hunderte Fische, bis zu fast 1m um einen herum schwammen und man sie auch angreifen konnte. Dann sah ich gleich mal einen Stachelrochen, jetzt weiß ich wenigstens wie mein Feind aussieht!! Danach sahen wir einen Hai, Aale, Schildkröten und Unmengen an verschiedenen Fischen und noch mehrere Stachelrochen. Später, zurück am Boot gab es mal einen Snack und die eine von der Crew meinte: Sting rays are cute animals, aren’t they? Tja, ich bin da etwas anderer Meinung^^ Dann fuhren wir weiter zum Mantarochen-Schwimmen. Dafür gabs extra ein Flugzeug, dass die Rochen über die Luft ausfindig macht und dann den Touren meldet. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt und schwammen dann mit wem von der Crew dem Rochen nach. Es war schon cool, vor allem wenn der Rochen näher kam, aber ich stellte es mir beeindruckender vor. Dann sahen wir noch Schildkröten und ein Dugong vom Boot aus. Zu Mittag fühlte ich mich wie bei Subway :D Man nahm sich ein Brot und die Crew fragte was man rein haben möchte. Danach fuhren wir dann noch zu unserem letzten Schnorchelspot. Dort schwammen wir dann alle zu Putzkoralle. Es kommen dort immer Haie hin, denn die bekommen dort ihr Maul geputzt. War so cool wie die Haie unter einem schwammen, echt beeindruckend! Dann schwammen wir noch zu einer Koralle, wo ein Hai darunter lag, aber in so 8m Tiefe. Meine und auch Caros Ohren machten das nicht mit. Wir konnten den Druck irgendwie nicht loswerden, wahrscheinlich da wir beide unsere Verkühlung noch nicht ganz los geworden sind.. Unser Tag war somit beendet und wir kehrten glücklich zu unseren Burschen zurück, die den ganzen Tag am Strand lagen. Robin las Harry Potter den Großteil des Tages und Matt trank ungefähr 3l Goon :D

Camping

Am nächsten Morgen stand ich nicht zu spät auf, damit ich die Handtücher noch waschen konnte. Danach putzte ich die Kühlbox, Da der Honig dort überall war und da der Deckel über Nacht offen war befanden sich zig meiner besten Freunde darin, große Ameisen!! Wir machten dann gemeinsam das Auto sauber und wollten danach Tennis spielen gehen, was gratis war, nur leider war keine Zeit mehr dazu, also wollten wir kurz ins Pool gehen. Natürlich war dieses, aus welchen gründen auch immer, gesperrt. Zur Sicherheit gingen wir dann noch schnell duschen, man weiß ja nicht wann man die nächste Möglichkeit hat ;) Da es dann schon nach 10 war, suchte angeblich die von der Rezeption schon nach uns, da wir den Campingplatz noch nicht verlassen hatten.. Die eine Frau die us den Fisch gab, kam dann noch mal vorbei und gab uns noch Fisolen und einen Kürbis. Wir sollten vielleicht öfter auf Campingplätzen bleiben, dann müssten wir kein Essen mehr kaufen :p Nachdem wir unsere Burschen und das restliche Gewand eingesammelt hatten, schlichen wir uns aus dem Campingplatz raus und fuhren wieder zurück nach Exmouth. Dort gingen wir dann noch einkaufen und hatten die Wahl zwischen zwei Supermärkten, IGA und IGA Express. Im Prinzip der gleiche Laden, nur dass ees in dem einen etwas weniger Produkte gibt. Jedenfalls standen sie genau gegenüber und das in einem 2500 Einwohner Kaff. Ja, das ist Australien! Im Supermarkt entdeckten wir dann dass es Milkaschokolade gibt. Als wir zum Auto zurückkamen und Robin davon berichteten, lief er sofort los und kaufte 3 Tafeln :D

Endlich wieder duschen&waschen

Einige Leute sahen sich den Sonnenuntergang an und uns zwei und meinten dann als wir vorbeigingen so was wie gut gespielt. Wir fuhren dann zum Campingplatz und schmissen die Hälfte von unseren Sachen aus dem Auto, es war nämlich Waschen angesagt. Es kam dann eine Frau zu uns, mit einigen Plastiksackerln mit Fisch und fragte, ob wir ihn haben wollen. Was für eine Frage, na klar, wir waren überglücklich!! Die Burschen fuhren zurück in die Stadt um die Schnorchelausrüstung zurück zu geben und zu schauen, ob es wieder gratis Brot gibt, leider waren sie nicht erfolgreich.  Caro und ich gingen mal das Gewand waschen. Zuerst musste ich jemanden am Campingplatz finden der uns Geld wechselt für die Waschmaschinen und Caro wen der uns Waschpulver verkauft. Im Endeffekt schenkten uns die alten Leute von Nebenan Waschpulver. Danach gönnten wir uns –ich weiß, es hört sich echt unhygienisch an- die erste Dusche seit 5 Tagen. Ich meine wir hatten es echt nötig, aber, da wir fast jeden Tag dazwischen irgendwo baden waren, war es nicht so schlimm ;) Wir besetzten dann mehr als die Hälfte der Campingplatz Wäscheleine mit unseren, na ja nicht übermäßig sauber gewordenen und hm, zumindest nicht mehr stinkendem Gewand. Danach waren unsere Burschen wieder zurück und wir konnten uns ans Abendessen kochen machen. Wir entschlossen uns für eine Fischpfanne und Caro grillte ihren Fisch am Bbq. Echt lecker! Matt schlief gleich danach im Van ein. Ich lag mit Robin im Freien und wir sahen uns die Sterne an. Caro wurde von irgendwelchen Fischern angequatscht und blieb bei denen Hängen und bekam dort geräucherten Fisch. Sie wollte mich dann noch hinzu holen, nur ich war einfach platt vom Schnorcheln und vermutlichen wegen des verfrühten Aufstehens. Also schliefen wir dann ein und wachten erst wieder auf als Caro 2h und einige Gläser Wein später wieder zurückkam. Sie schlief innerhalb von zwei min ein (das ist nicht übertrieben!). Robin war mal wieder zu kalt und er meinte er will im Zelt schlafen. Mir war es egal und da er meine Decke wollte sagte ich nur, wenn er das Zelt aufbaut, dann leg ich mich rein und wir können teilen :p Er baute auch brav das Zelt auf und ich kroch dann rein. Ich meine der Boden ist nicht weich, aber ich habe trotzdem super darin geschlafen. Echt nett von mir dass ich Matt im Auto schlafen ließ und ich im Zelt schlief =)

Ningaloo Reef- Schnorcheln

Am nächsten Tag stellte sich heraus, dass Caro etwas an der Früh-Aufstehen Theorie falsch verstanden hatte. Denn sie wurde schon früher munter als der Wecker ging und da sie den Drang verspürte eine Toilette auf zu suchen, startete sie einfach 20 min bevor der Wecker ging das Auto und fuhr zur öffentlichen Toilette. Robin, der noch im Halbschlaf war, und ich (schlief tief und fest bis der Motor startete) wussten gar nicht was los war und hatten eher weniger Verständnis für diese Art von „Gefallen“ tun. Zum Frühstück gabs hauptsächlich unser am Vorabend erworbenes Brot  Danach fuhren wir zum Cape Range Nationalpark, welcher gleich bei Exmouth ist und wir gingen im Ningaloo Reef Schnorcheln. Am Weg dorthin wollten wir einen Stellplatz auf einem Campingplatz reservieren, nur beim Ersten machten wir den Fehler, dass wir erwähnten dass wir 4 Personen sind, wodurch es viel teurer war. Also fuhren wir zum nächsten und sagten, dass wir nur zu zweit sind. Die Korallen waren nicht so bunt wie ich sie von den Whitsundays in Erinnerung hatte, aber die Sicht war viel besser. Womit ich gleich aufs Wetter zurückkommen möchte. Denn die letzten Tage hatten wir nicht so Glück mit dem Wetter. Immer wenn wir lange Strecken fahren mussten war ungetrübter Sonnenschein (wodurch vor allem mein rechter Arm jetzt relativ braun ist D) und an den Tagen wo wir Sachen besichtigten war es teilweise ziemlich bewölkt.
Zurück zum Reef. Das Wasser war nicht ganz klar, aber schon mal eine Besserung. Wir sahen Aale und eine Schildkröte, leider haben wir sie nach kurzer Zeit verloren. Wir fuhren dann zum nächsten Tauchspot, der angeblich besser war. War er auch tatsächlich, die Sicht war besser und es waren viel mehr Fische dort und eine starke Strömung. Wir mussten am Schluss einige Hundert Meter den Strand zurückgehen. Dann fuhren wir noch zum Yardie Creek, der aber nicht so beeindruckend war. Dann gab es noch einen dritten Tauchspot. Als wir ankamen machten wir erst Mal Fotos mit unserer Schnorchelausrüstung und Caro und Matt dann ein Wettrennen mit den Flossen. Ich hatte mittlerweile ein Blase von den Flossen. Zum Schnorcheln war es nicht so toll dort, vor allem weil auch Ebbe war. Wie sich später rausstellte hätten wir weiter nach links gehen müssen. Ich spielte dann mit Robin Volleyball bis zum Sonnenuntergang.